Warum eine Website für einen Handwerksbetrieb aus einer Seite bestehen darf
Fünf Menüpunkte, vier davon leer: der Klassiker. Wie eine einzige, gut sortierte Seite mehr Anfragen bringt als eine komplette Struktur.
Viele Betriebe starten mit einer Websitestruktur, die für ein Unternehmen mit Marketingabteilung gedacht ist: Startseite, Leistungen, Team, Aktuelles, Karriere, Kontakt. Nach einem Jahr sind drei dieser Seiten unverändert und "Aktuelles" zeigt einen Beitrag von damals.
Eine Seite erzwingt eine Reihenfolge
Auf einer einzigen Seite musst du entscheiden, was zuerst kommt. Genau diese Entscheidung ist die Arbeit: Was sieht jemand, der dich über Google gefunden hat, in den ersten drei Sekunden? Welche Frage muss danach beantwortet sein, damit er anfragt?
Was in welcher Reihenfolge funktioniert
- Was du machst – in einem Satz, ohne Branchensprache
- Beweis: Fotos echter Arbeiten, keine Stockbilder
- Leistungen, auf das reduziert, was du wirklich verkaufen willst
- Ablauf: Was passiert nach der Anfrage, bis wann liegt ein Preis vor
- Anfrage: ein Formular, kurz, direkt auf der Seite
Wann es doch mehr Seiten braucht
Sobald du für einzelne Leistungen oder Orte bei Google gefunden werden willst, brauchst du dafür eigene Seiten – eine Seite kann nicht gleichzeitig auf "Textildruck Vöcklabruck" und "Arbeitsbekleidung" ranken. Der Unterschied: Diese Seiten entstehen dann aus einem Grund, nicht aus Gewohnheit.
Der Rest ist Pflege. Eine Seite, die du selbst aktuell halten kannst, ist mehr wert als eine Struktur, die du dir nicht zutraust anzufassen.